Posaunenchor Schenklengsfeld
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Historie

1925 geht die Initiative, einen Chor zu gründen, vom damaligen Pfarrer Schenk und Adam Ruch aus. Es finden sich einige Musikinteressierte aus der Kirchengemeinde, die mit der Probenarbeit im alten Pfarrhaus beginnen. Noch heute besitzt der Chor aus Nostalgie Instrumente aus damaliger Zeit. Der erste Auftritt des Chores findet Weihnachten 1925 statt. In den darauffolgenden Jahren erweitern sich seine kirchlichen Aktivitäten. Der zu dieser Zeit junge Chor nimmt an zahlreichen Schulungen und diversen Posaunentreffen teil. In Bethel besucht er den Posaunengeneral Johannes Kuhlo zu seinem 80. Geburtstag, zu dem insgesamt 5000 Bläser spielen. 

Nach 1933 gibt es häufig Probleme aufgrund der politischen Situation. So soll der Chor unter anderem am 1. Mai zum Spielen von Marschmusik eingesetzt werden. Diesem stimmt Adam Ruch umgänglich zum Umgehen "militärischen Getues" zu, um den Chor aus der Affäre zu ziehen. Während der Kriegsjahre ruht die Chorarbeit. Doch durch einige ehemalige Mitglieder wird der Chor wiederbelebt. Die Leitung übernimmt Heinrich Schneider, in dessen Haus auch in den Folgejahren geprobt wird. Die Übungsstunden finden in der engen Küche statt. Der sich dort befindende alte Ofen wird teilweise so stark befeuert, dass dies zu einigen schweißtreibenden Proben führt. Da der Chor zu dieser Zeit nicht sehr groß ist, wird in der Kirche auf der oberen Empore neben der Orgel gespielt. Aufgrund steigender Mitgliederzahlen wechselt der Chor für die Proben in die Grundschule. In den 60er Jahren wird die größere seitliche Empore der Kirche zu seinem Stammplatz. Heutzutage sitzt der Chor im Altarraum. Durch das von Pfarrer Wicke erbaute Gemeindehaus lösen sich die räumlichen Probleme der Probenarbeit. Hier finden sie ihren festen Platz zum Musizieren bis heute.

Zum 50. (1975) und 60. (1985) Jubiläum richtet der Posaunenchor Schenklengsfeld jeweils das Kreisposaunenfest aus. Der 90. Geburtstag wird im Jahr 2015 gebührend mit einem Jubiläumskonzert gefeiert. Als Veranstalter und Teilnehmender gehören festliche Konzerte zu den Highlights der Posaunenchorarbeit. 

Der Posaunenchor besucht auch regelmäßig Landesposaunenfeste- und tage. Im Jahr 2008 nimmt der Chor am ersten Deutschen Evangelischen Posaunentag in Leipzig und 2016 am Posaunentag in Dresden teil. Diese Großevents stellen einmalige Erlebnisse dar. 

Im Verlauf der Jahre hat sich die Chorarbeit immer weiter ausgedehnt.

Seit 2004 leitet Sabine Pilz den Posaunenchor Schenklengsfeld und übernahm somit die Chorleitung von Hans Wolf, der dieses Amt 23 Jahre innehatte. 

Mit derzeitig 30 aktiven Mitgliedern trifft sich der Chor durchschnittlich zu 45 Proben im Jahr und bewältigt im aktuellen Jahr 2019 stolze 30 Auftritte.

Die Jugendausbildung stellt ein zentrales Standbein der Probenarbeit dar. Derzeit werden sieben Jungbläserinnen und Jungbläser von erfahrenen Musikerinnen und Musiker beschult. Zur individuellen Weiterbildung besuchen einige Bläserinnen und Bläser regelmäßig die vom Posaunenwerk angebotenen Workshops. 

In wiederkehrenden Abständen organisiert der Chor selbst Workshops, die von externen Dozenten durchgeführt werden. 

 Der Posaunenchor ist zu einer Gemeinschaft herangewachsen, sein musikalisches Arbeiten ist durch ein familiäres Miteinander geprägt. Zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls werden zusammen Konzerte besucht, Feste ausgerichtet und Fahrten unternommen. 

Als Kirchenchor erfährt er Unterstützung durch die ansässige evangelische Kirche.